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Staat. Nation. Kapital. Scheiße.

Am 3. Oktober feierte sich Deutschland in Hamburg als Kulturnation, und läutete damit das Superjubiläumsjahr 2009 ein. Die Feiern zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes (23. Mai) und zum 20. Jahrestag des »Mauerfalls« (9. November) werden flankiert von den Bundestagswahlen am 27. September. Die Kritik der Nation braucht zwar keine feierlichen Anlässe, bekommt sie aber 2009 in Serie. Im Mai wird Deutschland als Friedensmacht, Kulturnation und Freiheitsweltmeister gefeiert. Und am 09. November die Auferstehung als einiges und freies Volk von Brüdern und Schwestern.

Das »…ums Ganze!«-Bündnis begegnet dieser nationalen Mobilisierung mit einer antinationalen Kampagne unter dem Motto »Staat. Nation. Kapital. Scheiße. Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!«. In einer Reihe von Veranstaltungen über das gesamte Jahr sollen Diskussionen, Podien, ein großes Konzert und andere Aktionen die herrschende Einheit und Freiheit als falsche Freiheit und falsche Einheit denunzieren.

19-23.8, Hessen: Antifaschistisches Camp 2009

Sommer ist, was in deinem Kopf passiert // 19.-23.08 // Vogelsbergkreis
Dieses Jahr gibt es ein Antifaschistisches Sommercamp auch in der hessischen Provinz. Das BASH hat keine Mühen gescheut und für euch ein prall gefülltes Programm aus Theorie und Praxis vorbereitet. Allerdings: Sommer ist, was in deinem Kopf passiert! Das Camp lebt von eurer Beteiligung, und so ist das Program tatsächlich als BASH-Angebot zu verstehen. Wir sind offen für Anregungen, und freuen uns auf eure Teilnahme!

Für 25 Euro Campbeitrag könnt Ihr fünf Tage zelten, essen, diskutieren. Aus logistischen Gründen ist eine verbindliche Anmeldung nötig - das Angebot ist verlockend und die Plätze begrenzt.

19.-23.08: Antifaschistisches Sommercamp im Vogelsbergkreis

Grundsatzbroschüre von …ums Ganze!

Als erstes Ergebnis der Grundsatzdiskussion des »…ums Ganze!«-Bündnisses erscheint im März die Broschüre »Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit«. Sie entwickelt auf 120 Seiten eine grundlegende Kritik des Staates innerhalb der globalen kapitalistischen Konkurrenz, und erklärt den Zusammenhang von Freiheit und Ohnmacht als grundlegenden, systemischen Widerspruch der bürgerlichen Gesellschaftsordnung. Dass inmitten staatlich garantierter »Freiheit« und »Gleichheit« doch beständig Abhängigkeiten und Ungleichheit entstehen, gehört für die meisten Menschen zur täglichen Erfahrung. Schuld daran sind aber nicht gierige Manager und unfähige Politiker, sondern die alltägliche Form, in der die Menschen sich im Kapitalismus gesellschaftlich auf einander beziehen. ... weiterlesen

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